Projekt

Mittellanger Spielfilm

Drehbuch | Regie | Produktion

35 min

2017

Team

Daniel Hollerweger – Kamera | Colorgrading
Boris Fehringer – Ton
Sarah Hackenberger – Produktion
Melanie Schmidt – Schnitt
Benjamin Költringer – Oberbeleuchter
Daniel Ausweger – Drohnenpilot
Günther Schlatter – Steadicamoperator
u.a.

Cast

Tobias Fischer
Walter Sachers

Showings

Creativity Rules Hallein (2017), Juvinale (2017), Servus-TV Ausstrahlung (10.11.2017), FutureShorts (2017), Nominierung Student World Award L.A. (2018) `Bester Film´ u. `Beste Regie´, Red Dirt Film Festival Oklahoma, Festival der Nationen, ARFF International Berlin, Remi Winner 51st Annual Worldfest-Houston, Ouchy Film Awards ‚Official Selection‘, Byron Bay International Film Festival ‚Official Selection

Website

www.facebook.com/UferlosFilm

UFERLOS

DIE ABGRÜNDE DER EINSAMKEIT

Eine Reise in die Abgründe einer menschlichen Seele, die zum Stillstand gezwungen wird: Die paradiesisch einsame Berghütte, in der ein junger Reisender mit einem alten Aussteiger zusammentrifft, entfaltet bald ihre mysteriöse Aura. Das Schicksal des Alten legt sich wie eine Schlinge um den Hals des jungen Mannes und zwingt ihn, sich mit der wichtigsten Entscheidung seines Lebens zu konfrontieren, bevor es – auch für ihn – zu spät ist…

Eine Geschichte, die zwischen metaphorischen Bildern und dem erbitterten Kampf zweier Menschen dazu auffordert, das Leben für Dinge zu verwenden, die einem wirklich am Herzen liegen – im Wissen um seine Vergänglichkeit.

DREHEN AUF 2000 METERN HÖHE

Ein 15-köpfiges Filmteam mit aufwändigem Equipment auf bis zu 2000m Höhe mit wenig Budget, zwei Wochen lang untergebracht in einer abgelegenen Berghütte im Salzburger Lungau, ohne Strom und Leitungswasser, den herannahenden Winter im Nacken – was für die meisten nach einem logistischen Albtraum klingt, wurde bei diesem Masterprojekt der Fachhochschule Salzburg zu einem erinnerungswürdigen Abenteuer.

Die Erzählungen über diesen Dreh geben fast schon wieder Stoff für einen eigenen Film. Ich erinnere mich gerne an Schauspieler Walter Sachers, wie er im Neopren um Mitternacht in einem Gebirgssee trieb, während eine Drohne zu ihm herabsank. Oder an den Wahnsinn, die alte Gebirgshütte des Aussteigers umzubauen – Möbel aus dem Heimatmuseum im Tal mussten dafür mit einem Viehtransporter ins Gebirge gebracht werden. Und dann die Erleichterung, als die ersten Schneeflocken genau da kamen, wo wir alle Außenszenen abgedreht hatten (wir hatten als Notfallplan einen Schneepflug in petto, sollten wir es über die Gebirgsstraße nicht mehr ins Tal schaffen).

Momente, an die ich mich vielleicht erinnere, bis ich mich an nichts mehr erinnern kann.

Dank der großartigen Teamarbeit von professionellen Filmschaffenden und Filmstudenten haben wir es trotz der herausfordernden Umstände geschafft.

Wir haben gemeinsam einen außergewöhnlichen Film zum Leben erweckt.